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Fachmediation für das Gesundheitswesen

Mediation im Gesundheitswesen erfordert ein spezifisches Wissen und Können: 

Sie vermitteln täglich als Heimleitung, als Stationsleitung oder in einer anderen Leitungsfunktion bei Konflikten zwischen Bewohnern, Patienten und deren Angehörigen, eingebunden in die Sachzwänge ihrer Organisation? Multiprofessionelle und multikulturelle Teams sind Ihre tägliche Herausforderung als Führungskraft im Gesundheitswesen? Ethische Fragestellungen begleiten Sie täglich in Ihrer Arbeit als Arzt/Ärztin, die Übermittlung schwerwiegender Diagnosen und Eingriffe fordern Sie heraus? Angehörige von an Demenz Erkrankten suchen Sie als sozialpädagogische Fachkraft im sozialen Beratungsdienst auf, um in dieser schwierigen und konfliktreichen Situation Rat und Unterstützung zu erhalten? 

Dies sind einige Beispiele für das tägliche Auftreten von Konflikten im Gesundheitswesen. Mediation ist eine hervorragende Möglichkeit zur Bearbeitung dieser Konflikte. Sie fördert die Fähigkeit aller Beteiligten, unterschiedliche Sichtweisen zu verstehen und zu akzeptieren und auf der Basis auch unterschiedlicher Interessen und Notwendigkeiten zu einer Lösung der Situation zu gelangen.

 

Zielgruppe

Unsere Ausbildung richtet sich grundsätzlich an Menschen, die in ihrem beruflichen Kontext im Gesundheitswesen mit Konflikten zu tun haben und lernen möchten, diese besser zu klären und zu lösen. Die Fachausbildung eignet sich im Besonderen für

Ärzte*innen in Praxen und Krankenhäusern Mitarbeiter*innen in Leitungsfunktionen in Krankenhäusern und Altenheimen sowie Stationsleitungen Personalsachbearbeiter*innen oder Personalentwickler*innen im Gesundheitswesen Mitarbeiter*innen im Bereich der sozialen Beratungsdienste Mitarbeiter*innen des Medizinischen Dienstes der Krankenkassen Teamleitungen in Praxen, Sozialstationen und in der Kurzzeitpflege Personal- Betriebsräte sowie Mitarbeitervertreter*innen, Lehrkräfte in der Alten- und Krankenpflege Mitarbeiter*innen im Konfliktmanagement und Diversitymanagement Psychologen*innen Mediator*innen, die im Gesundheitswesen ihren zukünftigen Schwerpunkt sehen

Eine interdisziplinäre Zusammensetzung der Ausbildungsgruppe führt zu hervorragenden Synergieeffekten.

 

Ausbildungsinhalte 

Wir vermitteln Ihnen fundierte Fachkenntnisse, sowie Feld- und Sachkompetenzen, die Ihnen eine qualifizierte Tätigkeit als Fachmediator*in ermöglichen

Wir befähigen Sie durch unsere Ausbildung,

Führungsprinzipien bei Strategie- und Ressourcenkonflikten zu erproben in einem hierarchischen, oft unflexiblen System zu vermitteln Ihre Verhandlungsfähigkeit zu verbessern, indem Sie die Prinzipien der Mediation erfolgreich anwenden Kommunikationsschwierigkeiten, Konflikte und Missverständnisse in Ihrem multikulturellen Team zu erkennen und konstruktiv zu klären Streitparteien aufzuzeigen, dass Zuhören und Verstehen zielfördernder sind als Überzeugen und Überreden wollen Selbst-und Fremdwahrnehmung auch in Konflikt- und Stresssituationen zu schärfen und hierdurch professioneller agieren zu können Tabuthemen im Zusammenhang mit Erkrankungen, Sterben und Tod so anzusprechen, dass alle Beteiligten gute Entscheidungsgrundlagen erhalten. 

Über das Erlernen von Mediationstechniken und -methoden hinaus, legen wir besonderen Wert auf die innere Haltung zum Konflikt und zu den Konfliktbeteiligten.

Werden Sie Fachmediator*in für das
Gesundheitswesen
Informationen zur Ausbildung
Die theoretische Ausbildung umfasst insgesamt 200 Zeitstunden. Sie absolvieren einen

Einführungskurs                                 20 Std. Grundausbildung, die für alle
Teilnehmer*innen unserer Aus-
bildungen gleich gestaltet ist              100 Std.
                                                    120 Std. Fachausbildung/Spezialisierung             80 Std.

       200 Std.

Abschlusskolloquium                           20 Std.

 

Teilnahmevoraussetzungen für die Ausbildung:

eine qualifizierte Berufsausbildung oder ein abgeschlossenes Studium sowie einschlägige Berufserfahrung von mindestens 2 Jahren

Über die Aufnahme und eventuelle Ausnahmeregelungen entscheidet das Institut eigenverantwortlich.


Zertifizierungsmöglichkeiten:

Zertifizierter Mediator*in nach §§5 II, 6 MedG/§§1-7 ZMediatAusbV Eine Lizensierung ist bei den Bundesverbänden BAFM, BM, BMWA möglich, wenn u.a. zusätzlich zur theoretischen Ausbildung vier Praxisfälle dokumentiert wurden.
Nähere Informationen erhalten sie über die Webseiten der Verbände (www.bafm-mediation.de, www.bmwa.de, www.bmev.de)

 

Ausbildungstermine sowie Seminarzeiten finden Sie hier:

www.imka-institut.de/ausbildung-zum-mediator/ausbildungstermine/

 

Bei inhaltlichen Fragen zur Ausbildung wenden Sie sich gerne an

 Natalie Funk

Geschäftsstelle IMKA Augsburg

Institut für Mediation.Konfliktmanagement.Ausbildung.

Schertlinstr. 29

86159 Augsburg

Tel 0821 455 435 20

Fax 0821 455 435 22

info@imka-institut.de

www.imka-institut.de

Zeitpunkte: Donnerstag, 13.01.2022 00:00 Uhr – Freitag, 09.12.2022 00:00 Uhr

Ort: IMKA Augsburg, Schertlinstr. 29, 86159 Augsburg

Ansprechpartner: Frau Brigitte Hörster


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Bundesverband Mediation in Wirtschaft und Arbeitswelt e.V.
Prinzregentenstr. 1
86150 Augsburg

Telefon: 0821 58864366
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